Zwischen Hundeliebe, Bauchgefühl und dem Wunsch, etwas zu verändern.
Oder: Wie aus der Sorge um den eigenen Hund plötzlich ein ganz neuer Weg wurde.
Ich glaube, wer mit Tieren lebt, weiß, wovon ich spreche: Man führt ganze Gespräche mit ihnen, obwohl sie kein einziges Wort sagen. Man erkennt am Blick, dass irgendetwas nicht stimmt, teilt Obst und Gemüse, diskutiert mit ihnen über den Sinn eines Spaziergangs im strömenden Regen und fragt sich manchmal ernsthaft, wer hier eigentlich wen erzieht.
Und trotzdem – oder gerade deshalb – können wir uns ein Leben ohne sie kaum vorstellen.
Tiere schenken uns so viel, Ihre Nähe, ihr Vertrauen und diese ganz besondere Art, einfach da zu sein. Und ja sie schenken uns auch Haare, sehr viele Haare, überall. Sie machen unseren Alltag schöner, bringen uns zum Lachen und schaffen es, dass ein ganz normaler Tag plötzlich ein besonderer wird. Für mich war deshalb irgendwann klar: Ich möchte ihnen auch etwas zurückgeben.
Angefangen hat alles mit meinem eigenen Hund.
Als er gesundheitliche Probleme hatte, wollte ich natürlich nur eines: ihm helfen. Doch der Weg dorthin war nicht immer einfach. Alleine die Diagnose haute mich um. Ich habe erlebt, wie alternative Therapieansätze belächelt wurden und wie schwierig es sein kann, jemanden zu finden, der wirklich zu einem und seinem Hund passt. Vor allem die Suche nach einem guten Physiotherapeuten hat mich damals fast verzweifeln lassen.
Und irgendwann saß ich da und dachte: Das kann doch echt alles nicht mehr wahr sein!
Ich wollte nicht aufgeben, desto mehr wurde aus einer persönlichen Suche eine echte Leidenschaft.
Aus „Wie kann ich meinem eigenen Hund helfen?“ wurde irgendwann die Frage: „Warum sollte ich dieses Wissen nicht auch nutzen, um anderen Hunden zu helfen?“
Und so entstand montismotion.
Heute darf ich mich auf meinem eigenen Weg in der Tiertherapie weiterentwickeln. Ich lerne dazu, bilde mich weiter und entdecke immer wieder neue Möglichkeiten, Hunde zu unterstützen. Dabei geht es mir nicht darum, für alles eine schnelle Antwort zu haben. Vielmehr möchte ich offen bleiben, genauer hinschauen und jeden Hund so kennenlernen, wie er ist.
Denn wer mit Hunden arbeitet, weiß: Es gibt nicht den einen Hund und auch nicht die eine Lösung für alle. Da gibt es die Vorsichtigen, die Draufgänger, die kleinen Dickköpfe und die Sensibelchen. Die, die am liebsten alles selbst regeln, und die, die erst einmal ein bisschen Zeit brauchen.
Und genau das macht diese Arbeit für mich so besonders.
Ich möchte, dass sich Hunde bei mir wohlfühlen und ihre Menschen mit ihren Sorgen ernst genommen fühlen. Dass wir gemeinsam schauen, was ihrem Vierbeiner guttut und wie wir ihn bestmöglich begleiten können.
Und was wünsche ich mir für die Zukunft?
Ganz ehrlich? Möglichst viele Hunde, die sich wohlfühlen, sich gerne bewegen und ihr Leben genießen können. Und Menschen, die mit einem guten Gefühl nach Hause gehen, weil sie wissen, dass sie etwas für ihren Hund tun können.
Denn am Ende sind es oft die kleinen Dinge, die zählen: ein Hund, der wieder lieber spazieren geht, sich entspannter bewegt oder einfach wieder mehr von dem zeigt, was ihn ausmacht.
Wenn ich dazu beitragen kann, dann ist das für mich mehr als nur ein Beruf.
Es ist mein Weg. Und ich freue mich, dass ich ihn gehen darf.
Schön, dass du hier bist!
Katharina ♡
MontisMotion – natürlich gesund. beweglich glücklich.